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Die Vorteile überwiegen - Rob Zwartjes (8. Dan) zum Stiloffenen Karate
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Hat der Deutsche Karate Verband (DKV) durch Stiloffenes Karate, zusätzlich zu den bereits vorhandenen Stilrichtungen, eine bessere Zukunft? Rob Zwartjes, europaweit bekannter, in den 70er Jahren sehr erfolgreicher Nationaltrainer der Niederlande, absolvierte nach seinem Berufsleben als Gymnasiallehrer für Mathematik zusätzlich erfolgreich ein Studium der Philosphie. Der erste Schüler von Teruo Kono und Gründer der Wado-Stilrichtung in Holland vor vier Jahrzehnten war 5 Jahre in der Technischen Kommission des Karate-Weltverbands WKF. Er ist ein seit langem begehrter Lehrgangsleiter in Europa und gelegentlich den USA. Wenn Rob Zwartjes mal nicht im Gi aktiv ist, macht er sich in seinem Haus in Südfrankreich Gedanken über die Zukunft des Karate. Wie die aussehen könnte, war bereits in den Heften 3/2004 und 6/2004 zu lesen. Für den sympathischen Holländer hat Stiloffenes Karate mehr Vor- als Nachteile und sollte infolgedessen die bereits vorhandenen Stilrichtungen sinnvoll ergänzen.
Stiloffenes Karate kann der Mitgliederentwicklung im DKV neue Impulse geben. Du bist ein großer Befürworter der neuen, Offenen Stilrichtung. Warum?
Hälst du es für denkbar, dass die unterschiedlichen Stile irgendwann verschmelzen und es nur noch Stiloffenes Karate gibt?
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Welche Vorteile siehst du in der Offenen Stilrichtung?
Was spricht aus deiner Sicht gegen die neue Sparte Stiloffenes Karate?Ich sehe als einzige Gefahr, dass eine noch zu benennende technische Kommission nicht in der Lage ist, kurzfristig ein fundiertes Trainingsprogramm zu entwerfen, welches genauso gut durchdacht ist, wie die Programme der bereits bestehenden Stilrichtungen. Diese verfügen nämlich über jahrzehntelange Erfahrung. Text und Foto: Wolfgang Adamek |
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