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 Sprudel, Sekt und Sound-Karate zum 25-jährigen Bestehen
Hamburger Karate-Verband lud zum Empfang am 25. Mai 2002
Innovatives Sound-Karate und kühle Drinks. Gaumenfreuden für jeden Geschmack. 110 der persönlich eingeladenen 163 Vereinsvertreter, Ehrengäste aus Sport, Politik und den Medien waren erschienen, um fröhlich zu feiern und gute Laune mit nach Hause zu nehmen. Erfreulich, dass auch der Vizepräsident des Deutschen Karate-Verband e.V. (DKV), Ulrich Heckhuis, der Präsident des Hamburger Sportbund e.V. (HSB), Klaus-Jürgen Dankert, das Gründungsmitglied des Hamburger Karate-Verband e.V. (HKV), Wolfgang Jantz und Bernd Stechmann, Präsident des befreundeten Ju-Jutsu-Verbandes an diesem Empfang teilnahmen. Was mit einem Sekt zur Begrüssung vielversprechend begann, sollte mit einer Sound-Karate Vorführung und dem anschliessenden Büffet am späten Nachmittag gelungen enden.

Sonnenschein auf Raten und ein Begrüssungsdrink empfing die Besucher, die bereits eine Stunde vor dem offiziellen Festakt erst vereinzelt, dann immer stärker ins ansprechend eingerichtete Bistro des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg-Bahrenfeld und die beiden sich anschliessenden Räume drängten. Ob solo oder mit Begleitung, ob jung oder schon etwas betagter: Kaum einer, der nicht wirklich verhindert war, wollte sich die um 14 Uhr beginnende Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Hamburger Karate-Verband e.V. entgehen lassen.

In seiner Eröffnungsrede blickte HKV-Präsident Joachim Kraatz zurück auf 25 Jahre Karate in Hamburg, für jeden Zuhörer auch künftig nachlesbar in der zum Mitnehmen ausgelegten Chronik, um anschliessend Klaus-Jürgen Dankert das Mikrofon zu überlassen. Im Namen des HSB übergab er eine Gedenktafel und wünschte der Kampfkunst Karate für die Zukunft weiterhin viele erfolgreiche Jahre. Auch Ulrich Heckhuis erinnerte in seinem Vortrag an die Anfänge in der Hansestadt und lobte die Vielzahl herausragender Athleten, die trotz der prozentual geringen Mitgliederstärke immer wieder aus der Kumite-Hochburg im Norden kamen und weiterhin kommen.

Bevor die Showeinlage des Altrahlstedter Männerturnverein e.V. (AMTV) begann, überreichte das geschäftsführende Präsidium des HKV allen anwesenden Vereinsvorsitzenden und Ehrengästen eine Erinnerungsmedaille anlässlich des bedeutungsvollen Tages und stellte sich und die weiteren Funktionäre vor. Zu guter Letzt wurde Egbert Bogdan, Vizepräsident des HKV und zugleich Schatzmeister des DKV, für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Weitere Ehrungen gab es urlaubs- und krankheitsbedingt bedauerlicherweise nicht.  

Schliesslich war es so weit: Mehrere Kampfkunst-Kids des AMTV zeigten spielerisch, was sie mit dem Begriff Sound-Karate verbinden. Dass musikalisch untermaltes Karate aber auch Erwachsene begeistern und sehr harmonisch aussehen kann, bewies die anschliessende Selbstverteidigungsvorführung der Meister. Meditatives Sound-Karate in Form einer stilisiert dargestellten Kranich-Kata bildete den Abschluss des kleinen Ausflugs ins Reich des ultramodernen Karate.  

Die Uhr zeigte 15.20 Uhr, als Joachim Kraatz schließlich das reichhaltige Büffet frei gab.

Von Pasta in unterschiedlichen Variationen über verschiedene Fisch-, Fleisch- und Käsespezialitäten, mehreren Salaten bis hin zum Rote Grütze Dessert und Tiramisu: Hoheisels Bistro, für das leibliche Wohl der Gäste verantwortlich, hat eine besondere Anerkennung verdient.

Gut gestärkt und mit den verschiedensten Treibstoffen aufgetankt, ob mit oder ohne Alkohol, ging es in die letzte Runde. Erinnerungen an die Anfänge wurden wach. Seit langem nicht gesehene Sportkameraden hatten sich viel zu erzählen, und so manche gemeinsam verbrachte Stunde erlebte ihr geistiges Comeback Jahrzehnte später.

18 Uhr war es, als die letzten gingen. "Hat mir gut gefallen." "Sollte jedes Jahr sein." Meinungen, die die allgemeine Stimmungslage nur zu gut widerspiegelten und Mut machen auf weitere erfolgreiche 25 Jahre Karate in unserer Hansestadt.


Wolfgang Adamek




25-jähriges Bestehen des Hamburger Karate-Verband e.V.
Jubiläumsfeier beim Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY



Fotos: Norbert Dopierala

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