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Japanischer Kulturtag am 20. Mai in Hamburg - da durften Samad Azadi und die Karate-Academy nicht fehlen |
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150 Jahre Freundschaft Deutschland – Japan. Unter diesem Motto stand der Japanische Kulturtag 2011, der am 20. Mai mit vielfältigen Attraktionen aus den Bereichen Sport und Kultur im Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg gefeiert wurde. Ausstellungen und Stände ergänzten den kulturellen Rahmen, der ein weiteres Mal die starke Verbundenheit zwischen den hier lebenden Japanerinnen und Japanern und der Hansestadt Hamburg sichtbar machte. ![]() Viele Gäste waren erschienen, um die von den Freunden des Budo zwischen 18 und 20 Uhr veranstaltete Vorführung japanischer Kampfkünste zu erleben. Das hiesige japanische Generalkonsulat hatte auch diesmal wieder um sportliche Beteiligung durch den Hamburger Karate-Verband gebeten.
Längst zur Tradition
geworden, eröffnete Samad um 18 Uhr die Kampfkunstvorführung mit 16 Schülerinnen
und Schülern seiner Karate Academy und gab einen 20-minütigen Überblick über
die gesamte Bandbreite unseres Sports. Ob Kihon, Kata oder Kumite: Samad erklärte den dicht gedrängt stehenden Zuschauerinnen und Zuschauern die Entstehungsgeschichte des Karate sowie alle vorgeführten Techniken und deren Bedeutung.
Anschließend zeigten Aikido, Ryukyu Kobujutsu, Iaido, Kendo und Kyudo was sich hinter ihrer Kampfkunst verbirgt. Auch in diesem Jahr gab es neben landestypischen Speisen, einer Teezeremonie, dem japanischen Filmfest, der Papierfaltkunst Origami, der Blumensteckkunst Ikebana, Tuschemalereien und Bonsaikunde wieder vieles zu entdecken.Text und Fotos Wolfgang Adamek |