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 Sport kennt keine Grenzen
Vorwort von Senatorin Birgit Schnieber-Jastram
Liebe Leserin, lieber Leser,
sich in anderen, in fremden Ländern zurecht zu finden, ist nicht immer leicht. Viele von uns kennen das aus dem Urlaub: Die fremde Sprache erschwert uns die Verständigung, die „Spielregeln“ anderer Kulturen sind uns nicht vertraut. In dieser Situation freuen wir uns, wenn wir freundlich aufgenommen werden und Freunde finden.
Menschen, die aus dem Ausland nach Hamburg kommen, geht es nicht anders. Vieles, was für uns selbstverständlich ist, ist für sie neu und ungewohnt. Sich einzuleben erfordert von ihnen zum Beispiel die Bereitschaft, unsere Sprache zu lernen und unsere Lebensweise zu akzeptieren. Integration ist aber auch ein wechselseitiger Prozess: Wir fördern und erleichtern die Integration von Zuwanderern, wenn wir ihnen helfen, dazu zu gehören.
Der Sport spielt dabei eine große Rolle: Er hilft, Brücken zu bauen und andere Menschen kennen zu lernen. Für uns Einheimische bietet er die Gelegenheit, neue Menschen zu treffen und Freunde zu gewinnen. Für Zugewanderte ist es eine besondere Chance, mit uns Deutschen in Kontakt zu kommen. Hamburger Sportvereine leisten seit Jahren mit ihren Angeboten und Projekten in diesem Sinn wertvolle Integrationsarbeit. Dafür danke ich ihnen, den Vereinsmitgliedern, herzlich.
Der Hamburger Integrationsbeirat, in dem Vertreter mehrerer Gruppierungen unterschiedlicher Herkunft vertreten sind, hat angeregt, öffentlich mehr für gemeinsame sportliche Aktivitäten von Einheimischen und Zuwanderern zu werben.
Diese Idee unterstütze ich ausdrücklich und würde mich sehr freuen, wenn auch Sie unser Vorhaben, über den Sport die Integration von Zuwanderern zu erleichtern, unterstützen könnten.
Vielleicht haben Sie schon eine Idee? Wir würden uns freuen, davon zu hören. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Ich wünsche Ihnen bei Ihren sportlichen Aktivitäten weiterhin viel Freude und Erfolg.

Ihre


Birgit Schnieber-Jastram
Senatorin für Soziales und Familie

Kontaktadresse des Integrationsbeirates:
Integrationsbeirat c/o Behörde für Soziales und Familie, Amt für Soziales und Integration, Hamburger Straße 47, 22083 Hamburg, Telefon: 040 - 4 28 63 - 3770, E-Mail: Integrationsbeirat@bsf.hamburg.de.
Mehr Informationen über den Integrationsbeirat und seine Mitglieder finden Sie im Internet unter www.integrationsbeirat.hamburg.de



Von Birgit Schnieber-Jastram, Senatorin für Soziales und Familie

Sport hat eine besondere Integrationskraft, denn „Sport verbindet Menschen" - dies wissen nicht nur sportlich Aktive. Jüngstes Beispiel hierfür ist u.a. die Bewerbung Hamburgs um die Olympischen Spiele 2012. Die ganze Stadt war „Feuer und Flamme“,  Menschen verschiedenster Herkunft und Anschauung ließen sich gemeinsam „als Hamburger" für diese Idee begeistern.
Ein solches Erleben von Zusammengehörigkeit ist besonders für Menschen wichtig, die aus einem anderen Land, einer anderen Kultur zu uns kommen. Für sie ist es oft schwierig, sich in einer fremden Umgebung einzuleben. Vieles ist anders als zu Hause. Nicht nur die Sprache, auch neue gesellschaftliche „Spielregeln“ gilt es zu lernen.
Hier bietet der gemeinsame Sport von Deutschen und Zuwanderern hervorragende Integrationschancen: Beim Sport gehen wir offener und unkomplizierter aufeinander zu. Wir erfahren etwas über die Stärken und Schwächen des Anderen und erleben Teamgeist, Fairness, Akzeptanz. Die gemeinsame sportliche Betätigung hilft, Vorurteile abzubauen und ermöglicht - Zuwanderern wie Einheimischen - Kontakte zu knüpfen und neue Freunde zu gewinnen.
Die Hamburger Sportvereine leisten seit Jahren mit ihren Sportangeboten wichtige Integrationsarbeit. Sie bringen dabei Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und fördern ein friedliches Miteinander der Kulturen in Hamburg. Diese Arbeit kann nicht hoch genug gewürdigt werden und ist ein Verdienst aller Mitglieder, denen dafür Dank gebührt.
Auch der Hamburger Integrationsbeirat, in dem die Vertreter mehrerer Gruppierungen unterschiedlicher Herkunft vertreten sind und dort Politik und Verwaltung zu Integrationsfragen beraten, hat kürzlich auf die Erfolge der Sportvereine bei der Integration von Zuwanderern hingewiesen. Zugleich regte er an, das vorhandene Potential stärker zu nutzen und mehr für gemeinsame sportliche Aktivitäten von Einheimischen und Zuwanderern zu werben.
Für das Ziel, über den Sport die Integration von Zuwanderern zu erleichtern, benötigt der Integrationsbeirat aber auch die Ideen und die Unterstützung der Vereinsmitglieder. Die Behörde für Soziales und Familie würde sich daher freuen, wenn aus den Vereinen selbst Vorschläge und Anregungen kommen würden, mit denen die Integration von Zuwanderern im Bereich des Sportes gefördert werden kann.

Kontaktadresse des Integrationsbeirates:
Integrationsbeirat c/o Behörde für Soziales und Familie, Amt für Soziales und Integration, Hamburger Straße 47, 22083 Hamburg, Telefon: 040 - 4 28 63 - 3770, E-Mail: Integrationsbeirat@bsf.hamburg.de.
Mehr Informationen über den Integrationsbeirat und seine Mitglieder finden Sie im Internet unter www.integrationsbeirat.hamburg.de


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